Personenzentrierung, neue Leistungsanforderungen, veränderte Rollen und steigende Erwartungen an Führung: Die Eingliederungshilfe ist in Bewegung. Vieles, was lange funktioniert hat, muss neu gedacht werden – fachlich, strukturell und in der Zusammenarbeit. Doch wie gelingt Veränderung, ohne Mitarbeitende auf dem Weg zu verlieren? Wie können Führungskräfte Orientierung geben, wenn sie selbst mit neuen Anforderungen und Unsicherheiten umgehen müssen? Und wie wird aus Veränderungsdruck echte Gestaltungskraft?

Genau hier setzt das Seminar an. Gemeinsam richten Sie den Blick auf zentrale Veränderungs- und Steuerungsfelder der Eingliederungshilfe. Dabei verbinden Sie fachliche Impulse mit Ihrer eigenen Praxis. Fertige Lösungen stehen nicht im Mittelpunkt. Im Seminar erfahren Sie, wie Sie Veränderungen bewusst gestalten. Sie erkennen Handlungsspielräume und entwickeln konkrete nächste Schritte.

Inhalt

  • Eingliederungshilfe im Wandel – zentrale Handlungsfelder des Sozialmanagements
  • Vom Angebot zum Teilhabebedarf – Leistungsangebote personenzentriert weiterentwickeln
  • Haltung verändert Handeln – Professionsverständnis und Rollen gemeinsam weiterentwickeln
  • Führung gibt Orientierung – Mitarbeitende in Veränderungsprozessen beteiligen und Sicherheit vermitteln
  • Veränderung beweglich gestalten – agile Instrumente sinnvoll und praxisnah einsetzen
  • Vom Impuls zur Umsetzung – eine Projektskizze für das eigene Handlungsfeld entwickeln

Methoden

 Kurze Theorieimpulse,  Austausch, Diskussion und der Arbeit an eigenen Fragestellungen

 

Zielgruppen

Führungskräfte der Eingliederungshilfe, Qualitätsbeauftragte, Fachberater*innen

Dozent*in

Beate Hilbert

Dr. Beate HilbertDipl.-Pädagogin, ITP-Trainerin, Systemische Organisationsentwicklerin (DGSF) und Personal- und Business-Coach

Hinweise

Eigene Veränderungsthemen und Erfahrungen der Teilnehmenden sind ausdrücklich willkommen – denn Transformation wird dort konkret, wo sie auf den Arbeitsalltag trifft. Das Seminar lebt von der Verbindung aus fachlichem Input, Reflexion und konkreter Praxisarbeit.