Die demokratische Streitkultur hat massiv unter den Entwicklungen der letzten Jahre gelitten. Häufig dominieren Wut und Aggression die Diskussionen in Veranstaltungen, Seminaren und privaten oder dienstlichen Gesprächssituationen. Mitunter werden Menschen, die demokratische Werte vertreten, sogar bedroht.

Im Workshop vermitteln wir Wissen und üben praktisch, welche Strategien deeskalierend wirken können und wie man in brenzligen Situationen körperlich und psychisch unversehrt bleibt.

Sie erfahren, wie Sie Veranstaltungen vorausschauend planen, sich und andere besser schützen und dennoch couragiert für demokratische Werte eintreten – in einem möglichst sicheren Rahmen.

Inhalt

  • Besonderheiten demokratiefeindlicher Anfeindungen und Bedrohungen
  • Strategien, um aggressive Gespräche zu beruhigen oder sicher zu beenden
  • Eigenschutz: Gefahr erkennen, Abstand, Grenzen setzen, Ausstiegsmöglichkeiten
  • Grundlagen, um Veranstaltungen sicherer zu planen und durchzuführen
  • Handlungskompetenz im Notfall: Eigenschutz, Gefahrvermeidung, Hilfe für andere und präventive Maßnahmen

Methoden

Input, praktische Übungen, Fallarbeit, Transfer in den eigenen Arbeitsalltag

Zielgruppen

Mitarbeitende, Engagierte und Verantwortliche in Sozialer Arbeit, Bildung, Verwaltung, Beratung und Zivilgesellschaft, die bei Veranstaltungen oder in Gesprächen Anfeindungen, Drohungen oder Einschüchterungsversuche aus demokratiefeindlichen Kontexten erleben.

Dozent*in

Susanne FeustelDipl.-Politologin, Kulturbüro Sachsen e.V.

Hinweise

Das Seminar wird in Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. angeboten.