Kindeswohlgefährdung ist oft nicht eindeutig einzuschätzen und von Fall zu Fall sehr individuell. Selten gibt es klare Abgrenzungen – vielmehr entstehen Unsicherheiten und ein „ungutes Gefühl“. Doch wie geht man mit einem solchen Verdacht um? Welche Schritte sind erforderlich, um dem Kind bestmöglich zu helfen? Wer ist wofür verantwortlich?
In diesen zwei Seminartagen erarbeiten Sie sich eine eigene Sichtweise auf Kindeswohlgefährdung und üben den Umgang mit Verdachtsfällen. Sie entwickeln ein klares Verständnis für Ihre Rolle, ihre Verantwortung und lernen, Verdachtsmomente sicher einzuschätzen und im Helfernetz zu kommunizieren. Durch praxisnahe Übungen und den Austausch mit anderen Fachkräften stärken Sie Ihre Handlungssicherheit, um in kritischen Situationen angemessen zu reagieren.