Die Gesellschaft polarisiert sich – nicht nur im privaten Umfeld. Auch am Arbeitsplatz werden Führungskräfte immer häufiger mit extrem rechtem oder verschwörungsideologischem Gedankengut konfrontiert.
Führungskräfte und Personalverantwortliche sehen sich Situationen gegenüber, die rechtliche Unsicherheit erzeugen und die Unternehmenskultur belasten: Ein Mitarbeiter erscheint im T-Shirt einer Rechtsrock-Band am Arbeitsplatz. Eine Mitarbeiterin tritt öffentlich als Rednerin bei verschwörungsideologischen Demonstrationen auf. Rassistische Chats von Kolleg*innen finden den Weg in die Öffentlichkeit. Damit stehen Führungskräfte und Personalverantwortliche zunehmend vor der Frage, was sie tun können, was sie tun dürfen oder auch, was sie tun müssen.
Dieses Seminar vermittelt Ihnen konkrete Handlungsoptionen, rechtliche Orientierung und präventive Strategien für den Unternehmensalltag: Was ist am Arbeitsplatz verboten, was liegt noch im Schutzbereich der Meinungsfreiheit? Welche arbeitsrechtlichen Maßnahmen – von der Abmahnung bis zur fristlosen Kündigung – sind unter welchen Voraussetzungen zulässig? Was kann ich präventiv in meiner Einrichtung unternehmen, um meinen Handlungsspielraum in solchen Fällen zu vergrößern? Und wie kann ich Unternehmenskultur so gestalten, dass demokratiefeindliche Positionen keinen Raum haben?
