KI-Companions sind virtuelle Chat-Partner, die sich bei jungen Menschen einer immer breiteren Aufmerksamkeit erfreuen. Sie fungieren als emotionale Ansprechpartner und Ratgeber. Dabei können intensive Mensch-Maschine-Beziehungen entstehen, bis hin zu Emotionen, die von den Nutzenden als Liebe bezeichnet werden. 

Mit Blick auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse werden in diesem Seminar die Auswirkungen dieser Entwicklungen für die Jugendarbeit und -beratung differenziert diskutiert und bestehende Haltungen kritisch reflektiert. Im Seminar diskutieren Sie Best Practice aus der aktuellen Praxis. 

Im Seminar entwickeln Sie ein fundiertes Verständnis für das Thema und die aktuellen Dynamiken. Im Fokus stehen praxisnahe Lösungsansätze und die gemeinsame Entwicklung von Handlungsoptionen, die Sie für Ihren Arbeitsalltag adaptieren können.

Inhalt

  • Grundlagen und aktuelle Entwicklungen zu KI-Companions
  • Emotionale Mensch-Maschine-Beziehungen junger Menschen
  • Chancen, Risiken und mögliche Auswirkungen auf junge Klient*innen
  • Pädagogische Einordnung und Reflexion professioneller Haltungen
  • KI-Companions im Kontext von Beratung und Beziehungsgestaltung
  • Entwicklung von Handlungsoptionen für den eigenen Arbeitsalltag

Zielgruppen

Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit sowie aus ambulanten und stationären Beratungsangeboten, die junge Menschen begleiten oder beraten. 

Dozent*in

Jennifer Burghardt

Jennifer BurghardtInstitut für e-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg

Hinweise

Bitte beachten Sie: Für den Umgang mit KI-Companions gibt es derzeit noch keine offiziellen Empfehlungen oder Standards. Im Seminar geht es um grundlegendes Verständnis, Best Practice und praxisnahe Handlungsansätze.