Die Gesellschaft polarisiert sich – nicht nur im privaten Umfeld. Auch am Arbeitsplatz lässt sich das Thema Politik kaum noch ausklammern. Unternehmen erleben immer häufiger politische Meinungsäußerungen im Betrieb und fürchten eine Spaltung der Belegschaft. Dies stellt Arbeitgeber und Führungskräfte vor eine Herausforderung: Darf ich unerwünschtes politisches Engagement am Arbeitsplatz untersagen bzw. arbeitsrechtlich sanktionieren? Wie kann ich z. B. fremdenfeindlichen Bemerkungen von Mitarbeitenden entgegentreten, um die Betroffenen, aber auch den Ruf des Unternehmens zu schützen? Kann ich meine Beschäftigten zur Durchsetzung von Unternehmenswerten anweisen oder ihnen Meinungsäußerung untersagen?

Gewinnen Sie in diesem Seminar kurz und knapp einen ersten Überblick über die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen für Politik am Arbeitsplatz.

Inhalt

  • Prävention: Welche arbeitsrechtlichen Möglichkeiten habe ich, um demokratische Werte im Unternehmen zu stärken?
  • Verhalten im Betrieb: Welche Formen von politischer Betätigung am Arbeitsplatz sind erlaubt? Welche Grenzen gibt es? Insbesondere: Wo endet die Meinungsfreiheit?
  • Verhalten in der Freizeit: Enden die arbeitsrechtlichen Pflichten wirklich immer am Werkstor? Was gilt bei nachteiligen Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis? Welche Besonderheiten gibt es in Tendenzbetrieben bzw. im öffentlichen Dienst?
  • Fehlverhalten ahnden: Wann ist eine Versetzung, eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung wegen undemokratischem bis hin zu rassistischem bzw. fremdenfeindlichen Verhalten denkbar?

Methoden

Vortrag

Zielgruppen

Arbeitgeber, Führungskräfte

Dozent*in

Tina Lorenz

Dr. Tina LorenzRechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht

Hinweise

Nutzen Sie bei Bedarf zur Vorbereitung unsere Hinweise zur Teilnahme an Online-Seminaren.