Mit dem Pflegeberufegesetz (PflBG) wurden erstmals bestimmte pflegerische Aufgaben als sogenannte „vorbehaltene Tätigkeiten“ gesetzlich definiert und ausschließlich Pflegefachpersonen zugewiesen. Diese Regelung hat erhebliche Auswirkungen auf die Organisation von Pflegeprozessen, die Aufgabenverteilung innerhalb von Pflegeteams sowie auf Verantwortlichkeiten in ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen.
Das Seminar bietet einen praxisnahen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und die Bedeutung der vorbehaltenen Tätigkeiten für die tägliche Pflegepraxis. Dabei wird erläutert, welche Tätigkeiten ausschließlich von Pflegefachpersonen ausgeführt werden dürfen, welche Spielräume bei der Delegation bestehen und welche organisatorischen Anforderungen sich hieraus für Einrichtungen ergeben. Ziel des Seminares ist es, Ihnen mehr Klarheit über die gesetzlichen Vorgaben zu vermitteln und Handlungssicherheit im Umgang mit vorbehaltenen Tätigkeiten zu schaffen.