Immer mehr Vereine, Organisationen und Engagierte geraten ins Visier der extremen Rechten, weil sie sich politisch positionieren, für soziale Gerechtigkeit eintreten oder soziokulturell arbeiten. Die extreme Rechte wirft zivilgesellschaftlichen Akteuren fehlende politische Neutralität vor, verbreitet Desinformation und versucht, sie einzuschüchtern. Sie baut Drohkulissen auf, etwa durch den Entzug von Fördermitteln oder die Aberkennung der Gemeinnützigkeit und richtet sich in manchen Fällen sogar gezielt gegen einzelne Personen.

Im Seminar lernen Sie, typische Muster dieser Drohkulisse frühzeitig zu erkennen. Sie erfahren die Strategien hinter diesen Angriffen, klären das vermeintliche Neutralitätsgebot und entwickeln gemeinsam Wege, wie Ihre Organisation auf solche Angriffe reagieren kann. So gewinnen Sie Handlungssicherheit und nehmen Wissen mit, das Sie unmittelbar in Ihrer Arbeit anwenden können.

Inhalt

  • Demokratische Vereine und Organisationen als Ziel der extremen Rechten – Grundlagen zu Strategien und Instrumenten von rechts
  • Mögliche Angriffsflächen in der eigenen Arbeit: Welche Vorkehrungen kann ich treffen? Was ist zu beachten?
  • Stärkung der Handlungskompetenz – Bearbeitung von möglichen Szenarien

Methoden

Input, Diskussion, Fallarbeit in Kleingruppen

Zielgruppen

Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende und Engagierte in Initiativen, Vereinen und Organisationen; Vorstände und Mitglieder, deren Vereine oder Organisationen mit rechten Diffamierungen und Kampagnen konfrontiert sind bzw. sein könnten

Dozent*in

Maxi HokeKulturbüro Sachsen e.V. / Beraterin im Mobilen Beraterteam (MBT) Mitte-Ost

Solvejg HöppnerKulturbüro Sachsen e.V. / Fachreferentin