Vor etwa 30 Jahren sind wir über ein kleines Gerät, „das Modem“, in eine neue Welt eingetaucht. Die Entwicklung in digitalen Räumen verändert seither die Art der Kommunikation, Nähe und Distanz, Information und Wissen, Körperbewusstsein und Körpergefühl. Im Seminar schauen Sie gemeinsam auf diese 30 Jahre digitaler Entwicklung. Der Blick geht kurz zurück auf die Zeit vor Modem, Smartphone und Bildschirm. Telefonzellen, Zeitschriften und handgeschriebene Briefe dienen als Kontrast zum heutigen Alltag.
Sie beschäftigen sich im Seminar unter anderem mit folgenden Fragen: Wie hat der Fokus auf Bildschirme unser Verhältnis zu unseren Körpern verändert? Welche Auswirkungen hat dies für Menschen mit Essstörungen? Was ist dadurch möglich geworden? Was ist neu hinzugekommen? Was ist (vermeintlich) verschwunden? Und was wird nun, im Zeitalter von KI und Robotik aus dem, womit wir in der Welt sind – unseren Körpern? Eine gemeinsame Reise durch Bilder, Zeit und Raum (natürlich per Anhalter) eröffnet neue Denkanstöße und Perspektiven auf Digitalisierung, Körper und gesellschaftlichen Wandel.