Freiheitsentziehende Maßnahmen stellen Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste sowie Betreuer*innen regelmäßig vor komplexe Fragestellungen. In diesem kurzen Onlineseminar geben wir Ihnen einen praxisorientierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen freiheitsentziehender Maßnahmen in der ambulanten und stationären Pflege. Neben den gesetzlichen Voraussetzungen werden aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung praxisbezogen dargestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf den Anforderungen an die gerichtliche Genehmigung, den Pflichten von Pflegeeinrichtungen sowie den rechtlichen Risiken für Beteiligte.

Anhand typischer Fallkonstellationen werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und Fragen zur Dokumentation sowie zur Zusammenarbeit zwischen Pflegeeinrichtungen, Angehörigen, Betreuern und Gerichten erläutert. Ziel des Seminares  ist es, Ihnen Sicherheit im Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen zu vermitteln und rechtliche Risiken zu vermeiden.

Inhalt

  • Begriff und Formen freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen
  • Genehmigungspflicht durch das Betreuungsgericht
  • Besonderheiten in der ambulanten Pflege
  • Anforderungen an Dokumentation und Entscheidungsprozesse
  • Rechtsprechung und praktische Fallbeispiele
  • Haftungsrisiken für Pflegeeinrichtungen und Verantwortliche

Methoden

fachlicher Vortrag sowie Rechtsprechungsanalyse mit Praxisbezug und Austausch

Zielgruppen

Leitungskräfte, Pflegefachkräfte und Pflegekräfte in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Personal in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung; Betreuer*innen

Dozent*in

Sandra ZetscheRechtanwältin für Arbeits-, Sozial- und Zivilrecht

Hinweise

Nutzen Sie bei Bedarf zur Vorbereitung unsere Hinweise zur Teilnahme an Online-Seminaren.