Manchmal ist die Grenze zwischen Engagement und Erschöpfung schwer zu spüren. Die Arbeit fordert Herz, Haltung und Konzentration, während der Druck wächst, immer verlässlich, empathisch und erreichbar zu sein. Gerade deshalb braucht es Momente der Selbstwahrnehmung: innehalten, atmen, spüren – Wie geht es mir gerade wirklich?
Zwischen Verantwortung und Überforderung
In sozialen Einrichtungen begegnen Fachkräfte täglich großen Erwartungen von Klient*innen, Kolleg*innen und Trägern. Die Verantwortung und der Wunsch, etwas zu bewegen, treiben an. Doch wer kaum Pausen findet, läuft Gefahr, die eigene Erschöpfung zu übersehen.
Anzeichen wie Schlafstörungen, Gereiztheit oder nachlassende Freude an der Arbeit sind wichtige Signale. Sie zeigen, dass die eigene Fürsorge hinter den Bedürfnissen anderer zurückbleibt. Früh wahrgenommen, bieten sie die Chance, gegenzusteuern und neue Kraftquellen zu erschließen.
Selbstfürsorge als Kompetenz
Sich selbst Aufmerksamkeit zu schenken, ist kein Luxus, sondern professionelle Kompetenz. Wer Grenzen achtet, Pausen zulässt und Unterstützung nutzt, sichert langfristig Qualität und Stabilität – für sich und für andere.
Kleine Schritte wirken oft am stärksten: regelmäßig innehalten, sich bewusst bewegen, im Team offen über Belastung sprechen. Organisationen, die solche Räume schaffen, fördern Resilienz und stärken die Kultur des Miteinanders.
Vom Erkennen zum Handeln
Burnout entwickelt sich Schritt für Schritt und kann ebenso Schritt für Schritt verhindert werden. Das E‑Training „Burnout besser verstehen und vorbeugen – Von der Erkennung zur effektiven Bewältigung“ zeigt praxisnah, wie Frühwarnzeichen erkannt und eigene Ressourcen gezielt gestärkt werden können. Es eignet sich sowohl für alle, die ihre eigene Gesundheit aktiv stärken möchten, als auch für Führungskräfte, die das Wohlbefinden und die Belastungssituation ihrer Teams im Blick behalten wollen.
Hier geht es nicht um noch mehr Leistung, sondern um Perspektive: gesunde Selbstführung als Grundlage, um mit Freude und Wirkung für andere da zu sein.
